Erlebnispädagogik Jg. 7 (2018)

Die Offene Jugendarbeit Odenthal (OJO) veranstaltete vom 25. – 27. September 2018 wieder die Erlebnispädagogik für die Siebtklässler, an welcher die Realschulklassen 7e und 7f am Mittwoch (26.09.) teilgenommen haben.

Wie auch in den Vorjahren wurden wieder vier Stationen aufgebaut, bei denen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam als Team verschiedene Aufgaben und Hindernisse zu bewältigen hatten. Begonnen wurde um 8.15 Uhr, nachdem beide Klasse jeweils geteilt wurden, so dass es insgesamt vier Gruppen gab.

Die erste Station wurde in der Dreifachturnhalle des Schulzentrums aufgebaut: der Sinnesparcours. Die Schülerinnen und Schüler kamen zuerst in einen dunklen Raum, wo ihnen eine kurze Geschichte erzählt wurde. Diese Geschichte handelt von einem guten und einem bösen Geist, und von einer Reise durch die Welt der Geister. Die „Reisenden“ bekamen nun abgedunkelte Brillen und wurden daraufhin in die „Geisterwelt“ geführt. Diese galt es nun mit verbundenen Augen auf allen Vieren zu durchqueren. Neben einer spannenden Kulisse und gruseliger Musik, waren es besonders die mysteriösen Soundeffekte, die für den Grusel gesorgt haben.

Die drei anderen Stationen wurden wieder im Waldgebiet hinter der Grundschule aufgebaut. Station 2 nannte sich „Moor“. Dort musste man gemeinsam im Team einen Moor mithilfe von kleinen Matten überqueren und mit diesen immer in Berührung bleiben. Beim zweiten Spiel standen alle auf einer großen Plane die umgedreht werden musste. Die Schwierigkeit hierbei war, dass keiner die Plane verlassen durfte, da man sonst von vorne hätte beginnen müssen.

Verschiedene Kooperationsspiele waren bei Station 3 zu finden. Bei einem Spiel musste man mithilfe von Regenrinnen einen Tennisball in ständiger Bewegung zum Ziel führen. Dabei müssten die Schülerinnen und Schüler so schnell sie konnten mit ihrer Rinne von vorne nach hinten laufen, damit der Ball nicht auf den Boden fällt.

Bei der letzten Station, der Hochziehstation, ging es darum, dass sich einer aus der Gruppe von den anderen mit einem Seil einen hohen Baum hinaufziehen ließ. Der Hochgezogene vertraute hierbei seinen Mitschülerinnen und Mitschülern, ihn nicht fallen zu lassen. Besonders bei diesen drei Stationen war die Arbeit im Team von großer Bedeutung, da diese Aufgabe alleine nur schwer zu lösen wären. Und alleine würde es doch überhaupt keinen Spaß machen!

Von Daniel Kremer