MESI-Tage der Jahrgangsstufe 7 (2018)

Die Klassen 7 der Realschule haben am Donnerstag und Freitag (12. & 13.04.2018) an einem Erste Hilfe Kurs teilgenommen, den MESI-Tagen (Medizinische Erstversorgung mit Selbsthilfeinhalten).

Die Dozenten Sandra Becker, Ralph Wilms und Torsten Hedrich von der „KURSZEIT GmbH“ haben die Schülerinnen und Schüler über die zwei Tage unterrichtet. Jeder bekam eine der drei Klassen zugeteilt: Frau Becker die 7e, Herr Wilms die 7f und Herr Hedrich die 7g. Der Kurs setzte sich aus zwei Teilen zusammen: Theorie und Praxis.

Darstellung des Autounfalls

Beim theoretischen Teil haben sich die Schüler/innen mit verschiedenen Themen beschäftigt, z. B. was man bei einem Herzinfarkt, einem Krampfanfall, einem Schlaganfall, Kreislaufproblemen oder Atemnot zu tun hat. Weitere Themen waren Wiederbelebung und Beatmung, das Wickeln von Verbänden, Blut stillen und Herzlungenwiederbelebung. Die Schüler/innen lernten auch die W-Fragen (Wo? Was? Welche Art? Wie viele? Warten?) kennen, die man bei einem Anruf beim Rettungsdienst (112) zu beantworten hat.

Beim praktischen Teil wurde das Szenario eines Autounfalls dargestellt. Es wurden jeweils zwei normale Stühle als die beiden Vordersitze eines PKWs aufgebaut. Die Aufgabe: „Schüler X“ saß auf einem der Stühle und tat so, als wäre er bei dem Unfall verletzt worden. „Schüler Y“ musste nun seinen Mitschüler aus dem „Fahrzeug“ mit einem speziellen Handgriff befreien und danach in eine Wärmedecke einwickeln sowie ein Warndreieck aufstellen. Für diese Aufgabe ist die Klasse 7g auf den Schulhof gegangen. Herr Hedrich ist dort mit seinem (echten) Fahrzeug vorgefahren, damit die Aufgabe realistisch durchgeführt werden konnte.

Die drei Dozenten haben mit ihren Klassen genau dieselben Themen abgearbeitet, jedoch hatte es jeder auf eigene Art und Weise getan. So ist Herr Hedrich mit der Klasse 7g beim praktischen Teil auf dem Schulhof gewesen, während die anderen beiden Klassen in den Klassenräumen waren.

Der Kurs dauerte von der 1. bis zur 6. Stunde (8:15 – 12:45 Uhr) an beiden Tagen. In der 8/9 Stunde (13:30 – 15:00 Uhr) am Donnerstag trafen sich alle drei Klassen gemeinsam auf dem Schulhof, wo sie nochmal gemeinsam einen Autounfall nachgestellt haben.

Am Freitag wurden die Schüler/innen abschließend durch Abfragen und praktische Anwendungen geprüft. Am Ende wurde jedem ein Teilnahmezertifikat ausgehändigt.

Organisiert wurde alles von Frau Bluhm. Sie unterrichtet die komplette Jahrgangsstufe 7 in Politik, weshalb sie den Kurs auch nur für diese organisiert hat. Für sie war es wichtig, dass alle aufgrund der aktuellen Politik die Hilfe zur Selbsthilfe erlernen. Ganz besonders wichtig war für sie, dass die Schüler/innen im Umgang mit Katastrophen geschult sind.

Finanziert wurde der Kurs durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK); für die Schule und die Schüler/innen war die Teilnahme daher kostenlos.

Von Daniel Kremer